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Entscheidungshilfe MT Lithium-PowerUnit oder MT Lithium-PowerSet

Für welche Kombination soll ich mich entscheiden?

Die Entscheidungshilfe

 Die PowerUnit bezieht eine Standard-Batterie als Flüssig/Gel oder AGM-Ausführung mit ein. Diese bildet mit der LiFePO4- Batterie eine Einheit, sie werden aber unabhängig voneinander mit dem Batterie- Computer Control gesteuert.

Das PowerSet ist auch mit einem Batterie-Computer ausgestattet, dieser ist aber nicht mit einer Standard-Batterie kompatibel. Er ist dafür ausgelegt ein reines Bord-Batteriesystem mit LiFePO4-Batterien zu überwachen. Im PowerSet enthalten ist eine Booster/Ladegeräte-Kombination (BCB) um die LiFePO4-Batterie im Fahrbetrieb und an 230 V optimal zu laden. Dies ist bei der PowerUnit nicht nötig, da hier keine spezielle Lade-Infrastruktur angepasst werden muss, weil die Ladeanpassung der Batterie-Computer Control übernimmt.

Grundsätzliche Überlegung

Wer komplett und ohne zusätzliches Backup auf Lithium umstellen möchte und im Fahrzeug bereits die komplette Lade- Infrastruktur (Ladegerät, Solarregler, Booster usw.) auf LiFePO4 ausgelegt ist, der braucht weder die PowerUnit noch das PowerSet. Dann werden die einzelnen Gerätschaften auf LiFePO4-Kennlinie eingestellt, die passende Batterie ausgewählt und es kann losgehen. Als Überwachung der Kapazität ist ein Batterie-Computer-Basic eine Überlegung  und, wenn die Ladung an 230 V parallel zum bereits verbauten Hauptlader etwas befl ügelt werden soll, eventuell ein Zusatz-Ladegerät.

Wer komplett auf Lithium umstellen möchte, aber die Lade-Infrastruktur im Fahrzeug nicht auf LiFePO4 anpassen kann und keinen Ladebooster bereits verbaut hat, für den ist das PowerSet passend. Der BCB übernimmt im Fahrbetrieb die Boosterladung und am Stellplatz versorgt das eingebaute 230 V-Ladeteil die Verbraucher an Bord und lädt die Bordbatterie. Optimal ist das PowerSet auch für Selbstausbauer. Einfach die Startbatterie über den BCB mit der LiFePO4-Bordbatterie verbinden. Die komplette Steuerung übernimmt vollautomatisch der BCB. Ein Trennrelais wird nicht mehr benötigt.

Bleibt noch die PowerUnit. Wer den Platz für eine zweite Batterie hat und nicht auf jedes Gramm im Fahrzeug achten muss, für den ist die PowerUnit eigentlich die beste Wahl. Hier spielt es keine Rolle ob die Basisausrüstung des Fahrzeugs auf LiFePO4 ausgelegt ist oder die Batterie mal unter 0 Grad abkühlt. Es muss keine noch funktionstüchtige AGM oder Gel-Batterie entsorgt werden. Diese übernimmt einfach die Backup-Funktion, wenn ihr Partner die LiFePO4-Batterie wirklich mal komplett entladen ist oder springt ein, wenn kurzfristig für einen Wechselrichter sehr hohe Ströme gebraucht werden. Die PowerUnit ist einfach zu installieren und innerhalb kürzester Zeit verfügt das Fahrzeug über eine Batteriekapazität die beachtlich ist.

 

PowerUnit in Kombination mit einem BCB

Wer sein Fahrzeug selbst konzipiert, kann natürlich auch die Vorteile der beiden Batteriesysteme mit der PowerUnit verbauen und als Booster/Ladegerät einen passenden Batterie-Control-Booster (BCB) integrieren. Diese gibt es in unterschiedlichen Leistungsstärken.

TECHNIK-INFO: Immer die passende Batterie

Wir haben unsere LiFePO4-Bordbatterien nicht nur auf Reisemobile und deren spezielle Anforderungen ausgelegt. Auch die Abmessungen und die Bodenhalterung wurde berücksichtigt. Es hilft nicht weiter, wenn die Batterie zu hoch ist und nicht unter den vom Hersteller vorgesehenen Platz passt. Auch sollte die Batterie mit den dafür vorgesehenen Haltepunkten ordentlich zu befestigen sein. Aus diesem Grund verwenden wir bei der MT LI 85 und MT LI 105 die Standard-Gehäuse, in denen auch AGM und Gel-Batterien verbaut sind. Auch die Anschlusspole sind identisch und somit ist der Umbau einfach zu realisieren. Die MT LI 120 und MT LI 180 sind in stabilen und sehr kompakten Batterieboxen untergebracht. Der Anschluss erfolgt hier über M8 Schraubverbindungen.