Lade - Booster für Reisemobile

Optimale Ladung während der Fahrt - auch bei kurzen Fahrstrecken

Optimale Ladung während der Fahrt - auch bei kurzen Fahrstrecken

Erfahrene Wohnmobilisten kennen das Problem.

Trotz leistungsstarker Lichtmaschine ist die Ladung der Bordbatterie nie so ganz optimal. Bei kurzen Überlandfahrten zum nächsten Stellplatz wird kaum Strom nachgeladen und selbst nach stundenlanger Reisezeit ist die Batterie doch nicht ausreichend voll.

Dieses Problem hat sich in letzter Zeit noch weiter verschärft, da die Fahrzeughersteller dazu übergegangen sind, intelligente Lichtmaschinen zu verbauen. Diese orientieren sich am Ladezustand der Startbatterie und stellen – wenn diese ausreichend geladen ist – ihren Dienst komplett ein. Hierbei spielt es keine Rolle, in welchem Ladezustand die angehängte Bordbatterie ist. Für beide Probleme gibt es eigentlich nur eine richtige Lösung und das ist ein Lade-Booster. Dieser überwacht die Bordbatterie/n, führt dieser/diesen immer genau die Strommenge zu die gebraucht wird und kümmert sich auch um die Vollladung.

Lade-Booster gibt es als Einzelgeräte oder in Kombination mit einem Ladegerät 

Gibt es keine einfache Lösung?

Gibt es keine einfache Lösung?

Die Frage stellen sich Reisemobilisten schon seit Jahrzehnten. Das Problem liegt darin begründet, dass die Bordbatterie parallel zur Starterbatterie geladen wird. Es handelt sich also nicht um einen eigenen separaten Ladekreis. Die Bordbatterie wird vom Aufbauhersteller einfach mit einem Trennrelais an die vorhandene Startbatterie mit angeklemmt. Das Trennrelais sorgt dann dafür, dass bei laufendem Motor beide Systeme verbunden sind und geladen werden, und bei stehendem Motor für die Trennung. Somit wird verhindert, dass in Standzeiten die Startbatterie von den Bordverbrauchern parallel entladen wird.

Das erste Problem, das dann aber bei der Ladung entsteht ist, dass beide Batteriesysteme unterschiedlich tief entladen sind. Die Bordbatterie nämlich um ein Vielfaches mehr als die »unbenutzte« Starterbatterie.

Durch das Zusammenschalten beider Batteriesysteme erhält die Lichtmaschine zwar das Signal zur Ladung – die fast volle Starterbatterie (die zudem auch immer näher an der Lichtmaschine sitzt) verhindert aber einen hohen Ladestrom, den jedoch die Bordbatterie sehr gut vertragen könnte.

Wie schon erwähnt, hat sich die Sache weiter verschärft, wenn eine sog. „Intelligente Lichtmaschine“ verbaut ist. Deren Steuerung erkennt den Motorstart und nachdem festgestellt wurde, dass die Startbatterie ausreichend Ladung hat, wird die Lichtmaschine praktisch ausgeschaltet. Wird ein starker Verbraucher eingeschaltet (Sitzheizung, Licht usw.) wird diese wieder aktiviert.

Wann das geschieht, hat der Fahrzeughersteller festgelegt. Die Ladung der Bordbatterie wird jedenfalls nicht als Verbrauch erkannt und hat keinen Einfluss auf das System.

Eine sichere Nachladung der Bordbatterie/n garantiert – unabhängig davon welche Lichtmaschine verbaut ist – nur ein Lade-Booster. Er fordert den Strom von der Startbatterie an und lädt wie ein Ladegerät seine Bordbatterie/n komplett voll.

Problemlösung: Lade-Booster

Problemlösung: Lade-Booster

Ein weiteres Problem sind die langen Leitungswege. Während die Startbatterie zumeist in Nähe der Lichtmaschine sitzt, sind die Bordbatterien da untergebracht, wo sich gerade ein freier Platz angeboten hat.

Verkabelt wird dann erfahrungsgemäß mit gerade ausreichendem Kabelquerschnitt und somit ist die optimale Nachladung durch den entstehenden Spannungsabfall zusätzlich eingeschränkt.

Abhilfe schafft auch hier ein Lade-Booster.

Dieser, in die Ladeleitung zwischen Starter- und Bordbatterie eingebaut, erhöht die Ladespannung auf den für die verwendete Bordbatterie vorgeschriebenen Wert und lädt wie ein hochwertiges 230V-Ladegerät die Bordbatterien.

Die vom Batteriehersteller vorgeschriebene Lade-Kennlinie wird umgesetzt und garantiert auch während der Fahrt schnelle und optimale Ladung und somit verlängert sich die Batterie-Lebensdauer erheblich.

Warum ein IUoU Lade-Booster?

Warum ein IUoU Lade-Booster?

Es gibt Lade-Booster, die mit einer einfachen IU-Kennlinie arbeiten. Diese haben aber das Problem, dass es bei längeren Überlandfahrten zu einer Überladung kommen kann. Auch ist es unserer Meinung nach wichtig, dass die Ladung genau auf den vorhandenen Batterietyp abgestimmt ist. Aus diesem Grund arbeiten die MT Lade-Booster von BÜTTNER ELEKTRONIK mit einer IUoU-Kenlinie, wie sie auch bei hochwertigen Ladegeräten üblich sein sollte.

Somit ist unabhängig vom Betriebszustand und der Länge der Fahrt immer gewährleistet, dass optimal geladen und vollgeladen wird.

Optimale Ladung und Überwachung

Optimale Ladung und Überwachung

MT Lade-Booster wurden von uns entwickelt, werden in Deutschland gebaut und sind – wie alle unsere Geräte – auf den Einsatz im Reisemobil abgestimmt.

Der Batterietyp kann am Booster eingestellt werden.

Die Booster sind zusätzlich mit einem Batterie-Temperatur-Sensor ausgerüstet. Dieser misst die Batterietemperatur, damit die Ladeelektronik auch AGM-/Gel-und LiFePO4-Batterien mit der optimalen Kennlinie aufladen kann.

So ist immer die richtige Ladekennline garantiert – unabhängig von Klimazone oder Einbausituation. Über Sensorleitungen werden auch die jeweiligen Batteriespannungen gemessen. Und sollte wider Erwarten die Starterbatterie hohen Verbrauch anmelden, wird die Ladung der Bordbatterie schrittweise reduziert aber sofort wieder angepasst, wenn genug Power zur Verfügung steht.

Alle MT Lade-Booster sind mit einem Anzeigepanel ausgerüstet. Dieses kann abgenommen werden und im Innenraum zur Fernüberwachung dienen.

Last but not least sind die Geräte mit einem drehzahlgesteuerten Lüfter ausgerüstet, um zu gewährleisten, dass auch bei ungünstigen Einbaubedingungen die volle Ladeleistung gewährleistet ist.

IUoU-Lade-Booster Neue Leistungsklasse:

IUoU-Lade-Booster Neue Leistungsklasse:

Die Lade-Booster garantieren eine optimal auf die Bordbatterie abgestimmte Ladung während der Fahrt. Auch bei Fahrzeugen mit Batterie-Management (intelligente Lichtmaschine) ist die durchgängige Ladung und vollständige Aufladung der Borbatterie/n gewährleistet.

Der IU0U-Lade-Booster von BÜTTNER ELEKTRONIK wird einfach in die Ladeleitung zur Bordbatterie geschaltet. In zwei Leistungsstufen (30 A und 50 A) erhältlich, sorgen die Geräte durch ihre IUOU-Ladekennlinien dafür, den Ladestrom von der Lichtmaschine bei Bedarf nicht nur zu erhöhen, sondern zusätzlich auch die Ladespannung auf den Wert anzuheben, der für den jeweiligen Batterietyp für eine Voll- ladung notwendig und von den Batterieherstellern gefordert wird.

Bei bei Fahrzeugen deren Basiselektronik  maximal auf 30 A bzw. 50 A ausgelegt und dementsprechend abgesichert ist kann der jeweilige Booster um 5 A reduziert werden.

30A oder 50A? Welche Ausführung soll ich nehmen?  

Die 30A-Variante kann ohne Probleme und Umbauarbeiten in alle Serien-Reisemobile eingebaut werden. Wer eine Batteriekapazität um die 100 Ah hat, für den reicht diese Ausführung eigentlich auch aus. Wer mehr Kapazität hat, in kürzerer Zeit im Fahrbetrieb nachladen will oder einfach etwas Luft nach oben haben möchte, der ist mit dem 50er gut bedient.

Dieses Gerät ist auch unser meistverkaufter Booster.

Es gilt aber zu klären, ob die Zuleitung ausreichend dimensioniert (bis 5 m, 10 mm2) und abgesichert ist. 

TECHNIK-INFO: EURO 6 geeignet

TECHNIK-INFO: EURO 6 geeignet

Bei vielen Fahrzeugen mit Euro 5 und Euro 6 ist die Ladung der Bordbatterie/n während der Fahrt nicht mehr ohne Weiteres möglich.

Ist eine sog. „Intelligente Lichtmaschine“ verbaut, stellt diese bei einem gewissen Spannungsniveau (der Starterbatterie) die Arbeit nämlich einfach ein – und somit auch die Ladung der Bordbatterie/n.

Unsere Ladebooster sowie die BCB-Kombigeräte sind so konstruiert, dass die Ladung erst abgeregelt wird, wenn die Bordbatterie/n voll aufgeladen sind.

Auf Qualität und Ausstattung achten!

Auf Qualität und Ausstattung achten!

Die von uns entwickelten Lade-Booster führen wir nun bereits seit einigen Jahren in unserem Sortiment. Wie es aussieht hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass sich die Ladung der Bordbatterie wie bisher – über ein Trennrelais – ohne Unterstützung eines Boosters nicht mehr realisieren lässt.

Besonders viel Strom hat die Bordbatterie auch in der Vergangenheit ohne Booster nicht erreicht, aber jetzt kommt hinzu, dass die Fahrzeughersteller die Lichtmaschine komplett stilllegen, wenn die Startbatterie halbwegs geladen ist.

Wir sind uns also sicher, dass in nächster Zeit weitere Hersteller Lade-Booster vorstellen werden.

Achten Sie beim Kauf und Preisvergleich unbedingt darauf, dass ein Temperaturfühler für die Batterie vorhanden ist und ein ausreichend dimensionierter Hochleistungslüfter verbaut wurde.

Nicht selten sind diese gar nicht vorhanden oder zu klein. Wie ein Test in Reisemobil International gezeigt hat, muss dann die Ladeleistung zurückgeregelt werden, damit die Geräte nicht zu heiß werden.

Wir finden auch, dass eine Innenraum-Fernanzeige Sinn macht, um sofort zu erkennen, ob die Anlage auch ordnungsgemäß funktioniert.

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